Kann Kunst zu schön sein? Ausstellung „Femmes et Fleurs“ vom 24. März bis 30. April in Berlin
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Kann Kunst zu schön sein? Nicht nur in der Gegenwart diskutieren Künstler die Frage nach der Schönheit in der Kunst. Ist es eine Beleidigung, wenn die Kritiker und Historiker ein Bild als schön und dekorativ bezeichnen? In der heutigen Zeit sind die Menschen schwer zu provozieren. Berichte und Bilder von Gewalt werden durch das Fernsehen verbreitet; am Computer spielen selbst die Jüngsten Kriegsspiele und erschießen von Worms bis zu galaktischen Kämpfern alles, was Ihnen vor den Bildschirm kommt. Der Mensch wird in der Werbung mit einer Flut von Bildern überschüttet. Gilt es nun für den heutigen Künstler sich immer neue Provokationen auszudenken, immer verrücktere Bilder, Installationen und Skulpturen zu schaffen, die lange Erklärungen benötigen und sich nicht selbst erschließen? Andreas Mattern und Susanne Haun haben sich in der Ausstellung „Femmes et Fleurs" zum Ziel gesetzt, Bilder zu schaffen, die von der Schönheit der Natur berichten. Bilder, auf denen Blumen sowie Frauen zu sehen sind. Susanne Haun malt moderne Frauen, die sich ihres Körpers bewusst sind und natürlich, ohne zu posieren, auf die Leinwand mit Acryl von ihr gebannt werden. Die Blumen auf den Aquarellen von Andreas Mattern scheinen anmutig auf verschlungenen Wegen aus den Vasen auf den Betrachter zuzuwachsen. Der Betrachter soll sich beim Anschauen der Bilder erholen, seine Gedanken gleiten lassen und aus den Kompositionen und Farbenspielen Kraft schöpfen, um sich der heutigen Welt zu stellen. Susanne Haun hat Ihre Arbeiten zum Teil auf Hahnemühle Papier - Cornwall 450 gemalt. Das Papier lässt die Acryl-Farben besonders leuchten. Die Ausstellungseröffnung „Femmes et Fleurs" findet am 24. März 2006 in der Martin-Opitz-Str. 1a, 13357 Berlin Wedding um 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2006 Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. |









