Hahnemühle FineArt zum Thema optische Aufheller
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Die Hahnemühle FineArt GmbH informiert als Hersteller der weltweit führenden Digital FineArt Papiere über optische Aufheller. Grundsätzlich gilt: die Papiere der Hahnemühle Digital FineArt Collection halten nach dem ISO Standard 9706 für die Archivierbarkeit viele hundert Jahre. Die verwendeten Baumwoll- und Alpha-Zellulosefasern haben den geringstmöglichen Ligninanteil, d.h. eine Vergilbung des Papiers ist praktisch ausgeschlossen. Auf Wunsch vieler Kunden bietet die Hahnemühle auch hochweiße Papiere an, deren Herstellung nur durch Zusatz von optischen Aufhellern möglich ist. Der Weißgrad dieser Papiere kann in einem Zeitraum von 20 bis 200 Jahren leicht nachlassen. Einige Anwender empfinden das als „natürliche Patina“ von FineArt-Prints, andere mögen es nicht. Hierzu die Details: Die Hahnemühle bietet ihren Kunden Fine Art Papiere in drei Weißgraden an: 1. naturweiße Papiere ohne optische Aufheller wie William Turner, Albrecht Dürer, Museum Etching, Natural Art Duo oder Photo Art. 2. weiße Papiere mit wenig Aufheller (< 0,1 Prozent) wie Photo Rag® oder German Etching. 3. hochweiße Papiere mit 0,1 bis 0,8 Prozent optischem Aufheller wie Photo Rag® Bright White, Torchon oder FineArt Pearl. In der Produktion der Hahnemühle Papiere werden nur qualitativ hochwertige optische Aufheller direkt der Papiersubstanz zugefügt und nicht wie bei anderen Herstellern in die Inkjet-Beschichtung eingebracht. Diese bei Hahnemühle sparsam eingesetzten optischen Aufheller verlieren im Laufe der Zeit ihre als Reflektanz bezeichnete Eigenschaft UV-Licht zu reflektieren. Diese Reflektanz lässt das Papier heller erscheinen. Je nach Lichtexposition des Druckes (ungeschützt, geschützt durch Hahnemühle Protective Spray oder hinter Glas ausgestellt), kann die Wirkung der optischen Aufheller schneller oder langsamer nachlassen. Am renommierten amerikanischen Wilhelm Imaging Research Institute Inc. sind die Hahnemühle Papiere William Turner (Kategorie 1, ohne optische Aufheller) und Photo Rag® (Kategorie 2, wenig optische Aufheller) unter anderem in Verbindung mit den neuen Vivera Tinten von HP getestet worden. Innerhalb des simulierten Testzeitraumes von 200 Jahren wurde keine signifikante Veränderung der Weiße des Papiers festgestellt. Selbst bei den Papieren der Kategorie 3, den hochweißen Papieren, war der hohe Weißgrad je nach Testbedingungen im deutschen FOGRA Institut in einem simulierten Testzeitraum von 20 bis 50 Jahre stabil. Hahnemühle FineArt hat die hochweißen Papiere mit einem Weißgrad von 100 bis 110 Prozent auf vielfachen Kundenwunsch im Programm. Deren Produktion ist ohne optische Aufheller nicht möglich, da die verwendete Alpha-Zellulose einen natürlichen Weißgrad von maximal 95 Prozent und die Baumwolllinters von 90 Prozent hat. Die Hahnemühle bietet in ihrer TIPA-prämierten Digital FineArt Collection eine Vielzahl von Papieren mit und ohne optische Aufheller an. Wer auf optische Aufheller verzichten möchte, kann für Kunstreproduktionen, Fotografien oder digitale Kunst die naturweißen Papiere verwenden. Wer beispielsweise als Fotograf eine besondere Weiße des Papiers für die künstlerischen Aussage eines Bildes wünscht, kann sich bei den Hahnemühle Papieren sicher sein, dass nur ein Minimum an optischen Aufhellern im Papier verwendet wird. Bei diesen Papieren empfiehlt die Hahnemühle, eine extreme Lichtexposition zu vermeiden oder das Papier hinter Glas bzw. durch das Hahnemühle Protective Spray zu schützen. |
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