Hahnemühle goes green - umweltfreundliche Papiere und Produktion im Jubiläumsjahr
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Der rote Hahn ist im 425. Jahr nach der Firmengründung das sichtbare Markenzeichen der Hahnemühle - der grüne Hahn steht seit dem Jahr 2007 für das Umweltengagement des Papierherstellers. Mit einer jährlichen Produktion von maximal 3.000 Tonnen Papier ist die Hahnemühle nach wie vor eher eine Manufaktur als eine Fabrik. Mit der „Green Rooster"-Initiative wird Umweltschutz und Nachhaltigkeit aber auch bei einem so kleinen Unternehmen aktiv gefördert. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres bilanziert Geschäftsführer Jörg Adomat: „Wir produzieren mittlerweile ausschließlich mit Strom aus regenerativen Energiequellen, wir haben zwei Papiere aus schnell nachwachsenden Rohstoffen im Programm und wir haben bisher schon mehr als 70.000 € für Umweltschutzinitativen gespendet. Und unser Engagement geht weiter." Für die Papierproduktion kommt seit 425 Jahren reines Quellwasser zum Einsatz. Dieses Wasser war im Jahr 1584 der Grund, warum am Fuße des Sollings eine Papiermühle entstand. Und dieses Wasser hat bis heute Trinkwasserqualität. Ein Großteil davon wird im Produktionskreislauf aufgefangen und wieder eingesetzt. Das Abwasser ist nicht mit Schadstoffen belastet und wird in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Die von Hahnemühle eingesetzten Zellstoffe stammen von 20 verschiedenen Laub- und Nadelbaumarten aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Ein Großteil der weltweit vertretenen Lieferanten sind zertifiziert - beispielsweise nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC). Weitere Rohstoffe sind Linters bzw. Hadern, sehr weiche und alterungsbeständige Fasern aus der Samenkapsel der Baumwollpflanze. Grundstoffe für die „grünen" Papiere Bamboo und Sugar Cane sind schnell nachwachsende Bambusfasern oder Bagasse-Zellstoff, einem Reststoff der Rohrzuckergewinnung, der sonst verbrannt würde. Hahnemühle vergewissert sich, dass die Anbauflächen dieser Rohstoffe nicht zu Lasten tropischer Wälder geschaffen wurden. Aus dem Verkaufserlös dieser Papiere spendet Hahnemühle regelmäßig Geld an Umweltschutzprojekte. Papierherstellung ist ein sehr energieintensiver Produktionsprozess. Seit dem 1. Januar 2009 deckt die Hahnemühle ihren Bedarf durch den Energieversorger LichtBlick. Dieser speist ausschließlich Strom aus regenerativen Energiequellen in das Stromnetz ein. Damit werden CO2-Emissionen von über 3.000 Tonnen jährlich vermieden. Ein Wert der in etwa der Jahresproduktion an Papier in der Hahnemühle entspricht. In der Produktion anfallende Verschnitte und Reste werden soweit möglich dem Produktionskreislauf unmittelbar wieder zugeführt. Mehr zur Umweltinitiative von Hahnemühle unter www.green-rooster.com.
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