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Wir sind der Umwelt verpflichtet

Sauberes Wasser und natürliche Fasern bilden seit mehr als 430 Jahren das Fundament unseres Erfolges. Ohne diese Grundstoffe sind unsere feinen Papiere nicht denkbar. Deshalb fühlen wir uns der Umwelt in besonderem Maß verpflichtet.

Hier finden Sie unsere Umwelterklärung und Fakten zu unserer Papierproduktion. Außerdem informieren wir über unsere Umweltinitiative Green Rooster.

Umwelterklärung

Die Verantwortung der Hahnemühle für die Umwelt lässt sich von der Unternehmensgeschichte nicht trennen. Unser Produktionsstandort liegt inmitten einer jahrhundertealten Kulturlandschaft mit  naturnahen Lebensräumen. Die Nähe zur Natur prägt unser Handeln und deshalb

 

  • haben wir geschlossene Stoffkreisläufe bei der Papierherstellung aufgebaut
  • legen wir strengere Maßstäbe an die Qualität unserer Prozess- und Abwässer, als uns gesetzlich vorgeschrieben ist
  • geben wir dem Einsatz von recycelten Rohstoffen den Vorzug wo dies ohne Qualitätseinbußen möglich ist (z.B. bei Blockrückwänden, Rieseinschlägen oder Rollenhülsen)
  • beziehen wir ausschließlich Primärfasern, die nicht mit gebundenem Chlor behandelt wurden
  • überzeugen wir uns davon, dass von uns bezogene Zellstoffe aus nachhaltigem Anbau stammen (zertifiziert nach FSC, PEFC und vergleichbar)
  • verwenden wir schnell nachwachsende Rohstoffe (Bambus, Bagasse*)
  • führen wir alle Abfälle einem Recycling zu
  • nutzen wir ausschließlich Elektrizität aus Wasser-,Wind- und Sonnenenergie
  • setzen wir zur Erzeugung unserer Prozesswärme ausschließlich Ergas ein
  • werden Umweltschutzvorgaben durch Betriebsbeauftragte kontinuierlich überwacht

 

*Ein Abfallprodukt Rohrzuckerproduktion, dass üblicherweise verbrannt wird

Fakten zur Papierherstellung

Zur Papierherstellung werden vor allem Wasser, Faserstoffe und  Energie benötigt.  Mit diesen wertvollen Ressourcen gehen wir so schonend und sparsam um wie möglich.

Wasser

Wir benutzen reines Quellwasser aus dem Solling für die Produktion feinster Papiere. Die Verfügbarkeit des Wassers war vor mehr als vier Jahrhunderten der wichtigste Grund für die Ansiedlung einer Papiermühle. Bis heute hat es Trinkwasserqualität.  Ein Großteil des Wassers wird im Produktionskreislauf aufgefangen und wieder eingesetzt. Unser Abwasser ist nicht mit Schadstoffen belastet und wird in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Als Anlieger eines Naturschutzgebietes nach der Europäischen Flora-Fauna Habitat Richtlinie (FFH Gebiet) erfüllen wir höchste Anforderungen an die Umweltverträglichkeit unserer Produktion. Eine Studie der Papiertechnischen Stiftung München bescheinigt uns den verantwortungsbewussten und vor allem sparsamen Umgang mit Wasser.  

Faserstoffe

Unser Produktportfolio umfasst mehr als 500 verschiedene Künstlerpapiere, Filterpapiere und technische Papiere für industrielle und medizinische Zwecke. Um die hohe Reinheit des Papiers zu garantieren, kann kein Altpapier zur Produktion genutzt werden.  Wir verwenden Zellstoffe von 20 verschiedenen Laub- und Nadelbaumarten und legen Wert auf Rohstoffe aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Ein Großteil unserer weltweit vertretenen Lieferanten sind zertifiziert – beispielsweise nach den Richtlinien des Forest Stewardship Council (FSC).

Weiterer Rohstoff ist Linters (sehr weiche und alterungsbeständige Fasern aus der Samenkapsel der Baumwollpflanze). Hiervon verwenden wir sechs verschiedene Sorten.

Grundstoffe für unsere „grünen“ Papiere sind schnell nachwachsende Bambusfasern oder Bagasse-Zellstoff, einem Reststoff der Rohrzuckergewinnung, der sonst verbrannt würde. Wir vergewissern uns, dass die Anbauflächen dieser Rohstoffe nicht zu Lasten tropischer Wälder geschaffen wurden.

Energie

Papierherstellung ist energieintensiv und elektrischer Strom unser Hauptenergieträger. Seit dem 1. Januar 2009 decken wir unseren Strombedarf ausschließlich aus regenerativen Energiequellen (Wasser-, Wind- und Sonnenenergie). Die elektrische Energie stammt weder aus Atom-, noch aus Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerken. Damit vermeiden wir CO2-Emissionen von über 3.000 Tonnen jährlich. Ein Wert der uns stolz macht und in etwa unserer Jahresproduktion an Papier entspricht.

Wärme erzeugen wir Erdgas, wobei wir Abwärme zurückgewinnen wo dies sinnvoll möglich ist. Unsere Feuerungsanlage unterschreitet gesetzliche Grenzwerte um 40%.

Recycling

In unserer Produktion anfallende Verschnitte und Reste werden soweit möglich dem Produktionskreislauf unmittelbar wieder zugeführt. Wo dies nicht möglich ist, sammeln wir Papierreste und geben Sie an andere Verarbeiter ab. Produktionsabfälle fallen so praktisch nicht an. 

Für unsere Verpackungen verwenden wir ausschließlich Materialien, die als Wertstoff wieder verwendet werden können.

Green Rooster - Hahnemühle unterstützt Umweltprojekte

Seit 2008 unterstützt Green Rooster ausgesuchte Umweltprojekte. Bis heute sind mehr als 130.000 € an verschiedene Umwelt-Initiativen gestiftet worden. Und wir spenden weiter: 5% unseres Erlöses aus Papieren mit dem Green-Rooster-Sticker.

Naturscouts Leinetal erhalten neue Internetseite
Naturscouts Leinetal 2
Naturscouts Leinetal 1

Mit finanzieller Förderung aus der Green Rooster-Initiative von Hahnemühle haben die Naturscouts Leinetal e.V. im Sommer 2014 eine informative neue Webpräsenz erstellen lassen. Sie zeigt, welche schützenswerte Naturlandschaft im Süden Niedersachsens existiert. www.naturscouts-leinetal.de informiert über das EU-Vogelschutzgebiet in der Heimat der Hahnemühle. Der Leinepolder - eine 1000 Hektar große Feuchtwiesenlandschaft - ist ein wichtiges Rast- und Brutgebiet für mehr als 250 teils bedrohte Vogelarten. Vor Beginn des nächsten Vogelzuges von Kranichen, Gänsen, Enten und Watvögeln ging die neue Internetseite online.

„Wir informieren die Menschen, damit sie die Natur schützen“, sagt Thomas Spieker, der Vorsitzende der Naturscouts Leinetal e.V. Die Hahnemühle unterstützte - neben anderen Sponsoren - auch die Ausbildung der 22 ehrenamtlichen Naturscouts und ihre Ausrüstung mit Spektiven für die fachkundigen Führungen. 

Hahnemühle fördert damit die Umweltbildung vor Ort, in einem Gebiet in dem das Traditionsunternehmen seit dem Jahr 1584 ansässig ist. Fünf Prozent des Erlöses von Papier-Produkten mit dem grünen Hahn speisen das Green Rooster-Programm jährlich. 

Das Umweltbewußtsein der Hahnemühle-Kunden ist groß - zum Beispiel bei Landschaftsmalern oder Tierfotografen. Die Hahnemühle erfüllt ihren Anspruch an nachhaltige Papiere zum Bemalen oder Bedrucken und eine umweltschonende Produktionsweise in einer einzigartigen Naturlandschaft.

 

 

Neuer Beobachtungspunkt im Vogelschutzgebiet Leinepolder

Die Naturscouts der Gesellschaft für Naturschutz Einbeck und Umgebung (GfN) freuen sich über eine fast drei Meter hohe Beobachtungsplattform im Naturschutzgebiet Leinepolder. "Heimische Vögel und Zugvögel lassen sich auf der immer offenen Wasserfläche der Geschiebesperre sowie im Uferbereich und in den angrenzenden Feuchtgebieten von der neuen Plattform aus erheblich besser beobachten", sagt Albert Engel vom GfN.

Video

Möglich wurde der Neubau durch die Hahnemühle FineArt aus Relliehausen und die Kreis-Sparkasse Northeim, die insgesamt 15.000 Euro zur Verfügung stellten. Die Hahnemühle FineArt unterstützt damit als alteingesessenes Unternehmen ein Projekt zur Umweltbildung direkt vor der Haustür. Mit Geldern aus der Hahnemühle Umwelt-Initiative 'Green Rooster' ist der neue Beobachtungsturm an einem wichtigen Rast- und Brutplatz für heimische und Zugvögel entstanden. Der Leinepolder ist ein ausgewiesenes Vogelschutzgebiet der EU und liegt direkt an einem wichtigen europäischen Radwanderweg. Das Projekt trägt zur Sensibilisierung für eine intakte Umwelt bei und zählt zu den Projekten, die die Attraktivität der südniedersächsischen Region für Naturfreunde und Naturfotografen steigern. Vögel wie Seidenreiher, Kranich, Wildgans, Nielgans, Kiebitz, Storch, Haubentaucher u.v.m. rasten oder leben hier. Seltene Vögel wie der Große Brachvogel oder Rohrweihen, Wasserrallen und Eisvögel machen hier Station oder überwintern.

Die Geschiebesperre entsteht durch regelmäßige Ausbaggerungen des von der Leine mitgeführten Geschiebes. Der Flußlauf bleibt auch bei Minustemperaturen von bis zu 20 Grad offen und bietet den Vögeln Nahrung. Durch wechselnde Wasserstände, Ablagerungen und Erosion bilden sich ständige wandelnde Lebensräume. Der Leinepolder ist in der offenen, unverbauten Landschaft Südniedersachsens ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel. Die Beobachtung der Vögel findet aus sicherer Entfernung statt. Die Naturscouts der Gesellschaft für Naturschutz bieten regelmäßige oder individuelle Führungen an. 

Mehr Informationen: www.gfn-einbeck.de oder schauen Sie das Video

Aufforstungsprojekt der Mercy Corp in Kolumbien

Mercy Corp unterstützt Familien, die ein vom Erdrutsch verwüstetes Gebiet südlich von Bogota wieder aufforsten. So wird eine weitere Zerstörung der Landschaft verhindert. In Zusammenarbeit mit der regionalen Verwaltung wurde die Anpflanzung junger Bäumen initiert, damit die Menschen im wahrsten Wortsinn wieder einen sicheren Boden unter den Füßen bekommen und ihre Häuser auf stabilem Grund stehen. Mercy Corp unterstützt die Aufforstung mit der Finanzierung junger Bäume und gibt den Menschen eine ökonomische Perspektive durch die Gründung privater Baumschulen. Insgesamt 67.000 kleine Bäume werden für die Renaturierung der gesamten Fläche benötigt. Für jeweils € 3500 können rund 1000 Bäume gepflanzt werden.

Alaotrasee auf Madagaskar

Umweltgerechtes Verhalten setzt ein entsprechendes Bewusstsein voraus. Diese Erkenntnis hat die Madagaskar Wildlife Conservation (MWC) aufgegriffen und ein Umweltbildungsprogramm an den Grundschulen in der Region Alaotra ins Leben gerufen. Kern dieses Programms ist eine vom MWC entwickelte und auf Madagaskar produzierte Comicserie. Hauptakteure sind ein Bandro (ein Halbaffe, der nur in dieser Region beheimatet ist), ein Eisvogel und eine Ente als Vertreter der Tiere, sowie zwei Jungen und zwei Mädchen als Vertreter der Dorfbewohner. In neun Episoden wird jeweils ein anderes Naturschutzproblem des einzigartigen Alaotra-Ökosystems thematisiert und zum Ausgangspunkt für weiterführende Diskussionen und Schulprojekten gemacht. Auf diese Weise werden die Schüler spielerisch und kreativ für die Belange ihrer Umwelt sensibilisiert und ressourceschonendes Verhalten in späteres Handeln integriert.

Die Pilotphase des Projekts mit acht Schulklassen wurde im August dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen. Im Lauf der nächsten Jahre müssen nun Lehrerinnen und Lehrer ausgebildet und alle Schulen der Region mit dem Unterrichtsmaterial versorgt werden. Unsere Spende soll helfen, dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen.

Berggorillas im Kongo

Initiator dieses Projektes ist der als „Gepardenmann“ bekannt gewordene Matto Barfuss, der schon mehrfach Monate in enger Gemeinschaft mit bedrohten Tierarten verbrachte. Auf beeindruckende Weise hat er so gezeigt, dass zumeist nur als gefährlich wahrgenomme Geschöpfe dem Menschen oft viel näher stehen, als es bei oberflächlicher Betrachtung scheint.

In Filmen, Zeichnungen und Ölgemälden hat Matto Barfuss seine Erfahrungen dokumentiert und verarbeitet. Mit dem Erlös aus dem Verkauf seiner Arbeiten finanziert er verschiedene Projekte, so auch das zum Schutz der Berggorillas im Kongo, die ihm als „Waldmenschen“ vertraut geworden sind. Bereits seit Mitte der 90er Jahre wird ihr Lebensraum zunehmend durch tausende Flüchtlinge aus dem Nachbarland Ruanda eingeschränkt. Andauernden Übergriffen von Rebellen und Wilderern gilt es entgegen zu treten.

Hierzu soll zunächst die Ausrüstung der Wildhüter nachhaltig verbessert werden. Darüber hinaus soll die Initiative„Bildung für Artenschutz“ das für dauerhafte Verbesserungen unumgängliche Wissen vermitteln.